Die Würzburger Tapisseriemanufaktur des Andreas Pirot
30. September 2026 / 19:30 – 21:30
Zum Jahresthema das FRANKENBUNDES: Manufakturen in Franken im 18. Jahrhundert
Luxuriöse Wandbehänge waren früher die wertvollsten Ausstattungsstücke in den Schlössern und Residenzen, wofür man hohe Geldsummen aufwandte. So verwundert es nicht, dass auch in Würzburg im Rahmen merkantilistischer Wirtschaftspolitik eine eigene Manufaktur, die solche Wirkteppiche kostengünstiger herstellen sollte, gegründet wurde. Die Leitung des Unternehmens legte man in die Hände von Andreas Pirot (1708–1763), den der Fürstbischof hierzu auf seine Kosten hatte ausbilden lassen. Bundesfreund Dr. Peter A. Süß beleuchtet in seinem Vortrag neben dem Schicksal des „Hoftapetenwirkers“ die vielfältige Produktion der hiesigen Manufaktur und die Besonderheiten der Herstellung von Bildteppichen.
Handwerkskammer f. Unterfranken, Großer Saal, Rennweger Ring 3.
https://frankenbund-wuerzburg.de/