Die Feenkönigin verzaubert Weißenburg

Die Frankenbundgruppe Weißenburg ist bekannt für ihr vielfältiges Engagement in der Region. Mit zahlreichen Projekten belebt sie das kulturelle Leben und trägt zur Erhaltung des historischen Erbes bei. Zu ihren Erfolgen zählen unter anderem der aktive Erhalt des Flachsbrechhauses Göhren sowie die Organisation von Konzerten und Lesungen und Veröffentlichung von Publikationen.

Nun setzte die Gruppe mit der Neuinszenierung der Oper „Die Feenkönigin“ ein weiteres kulturelles Highlight. Am 6. und 7. Juli 2024 verwandelte sich der Martin-Luther-Platz in Weißenburg in eine märchenhafte Freilichtbühne.

Feenkönigin Weißenburg

Bereits seit den 1930er bis uin die 1970er Jahren begeisterten Singspiele unter freiem Himmel das Publikum. An diese Tradition knüpft die Weißenburger Frankenbundgruppe nun mit der Neuinszenierung der „Feenkönigin“ an.

Shakespeare trifft Barock

Die Oper basiert auf Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und erzählt die Geschichte der Feenkönigin Titania und ihrem Gemahl Oberon. In ihrem Zauberwald voller Elfen und Schraten spielen sich turbulente Szenen ab, als Titania sich mit ihrem heimlichen Geliebten, dem indischen Jüngling Rabindranath, zu einem Schäferstündchen zurückziehen will.

Die Musik zu „Die Feenkönigin“ stammt aus der Feder von Henry Purcell, einem der bedeutendsten Komponisten des englischen Barock. Purcells Werke zeichnen sich durch ihre Melodienvielfalt, ihre harmonische Komplexität und ihren Einfallsreichtum aus. „The Fairy Queen“ gilt als eines der bedeutendsten Werke des englischen Barock. Die Oper wurde 1692 anlässlich der Hochzeit von William III. und Maria II. uraufgeführt und war ein großer Erfolg.

Musik und Inszenierung: Eine einzigartige Neuinterpretation

Die Weißenburger Inszenierung der „Feenkönigin“ ist also in vielerlei Hinsicht einzigartig. Die Rekonstruktion des musikalischen Aufführungsmaterials aus dem Jahr 1935, der eigens erstellte deutsche Text und die historische Instrumentierung ermöglichen es dem Publikum, die Oper in einer bisher unbekannten Gestalt zu erleben. Die Aufführung ist somit ein besonderes kulturelles Highlight, das sowohl Opernliebhaber als auch alle, die sich für die Geschichte Weißenburgs interessieren, begeistert hat.

Die musikalische Leitung lag in den Händen von Michael Haag, der die Neue Nürnberger Ratsmusik und den Chor der Weißenburger Vokalisten dirigiert. In den Hauptrollen brillieren Corinna Schreiter (Sopran), Christine Mittermair (Alt) und Manuel Krauß (Bariton). Für ein weiteres künstlerisches Highlight sorgen Julia Templer und Patricia Probst vom „Tanzraum Weißenburg“ mit ihrem Ballettensemble.

Stimmungsvolle Atmosphäre und historische Kulisse

Der Martin-Luther-Platz mit der Andreas-Kirche, der alten Lateinschule und dem Römermuseum bot die perfekte Kulisse für dieses zauberhafte Open-Air-Erlebnis. Die Zuschauer genossen eine unvergessliche Nacht unter dem Sternenhimmel, als die Klänge der Barockoper durch die Altstadt von Weißenburg erklingen.

Ein kulturelles Highlight für Weißenburg und Umgebung

Mit der Neuinszenierung der „Feenkönigin“ durch die Frankenbundgruppe Weißenburg ist ein kulturelles Highlight, das sowohl Opernliebhaber als auch alle, die sich für Weißenburg interessieren, begeistern wird. Die einzigartige Atmosphäre des Martin-Luther-Platzes, die gelungene Neuinterpretation der Oper und die hochkarätige Besetzung machen diese Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website https://frankenbund-weissenburg.de/die-feenkoenigin/.